Spielansetzungen und Anstoßzeiten und ihre fanunfreundliche Praxis sind das originäres Thema von Profans (vormals Pro15:30) und nach über 10 Jahren Engagement weiterhin ein akutes Problem. Diese werden weiterhin ausschließlich nach dem Interessen der TV-Sender festgelegt, mitreisende Fans müssen an den unmöglichsten und zum Teil sehr kurzfristig festgelegten Terminen quer durch die Republik reisen.

VfB Stuttgart- 1.Fc Kaiserslautern

30.03.2012

 

 

Bericht von "Schwabensturm 02" aus Stuttgart

 

Schon in der vergangenen Saison erstaunte die schwäbische Anhängerschaft so manche Terminierung seitens der DFL. In der laufenden Spielzeit wich das Staunen mit Terminbekanntgabe zu Terminbekanntgabe einem anschwellenden Frust und wenig freundlichen Gedanken Richtung DFL. Schon in der Hinrunde kritisierten wir per Spruchband die unausgewogenen Spieltermine des VfB Stuttgart in dieser Saison. Nach der letzten Bekanntgabe der Termine wiederholten wir die Kritik an der Lotterie der Spieltermine mit dem Wortlaut: „9 aus 28 – DFL Spieltagslotterie abschaffen! Pro 15:30!“

28 mögliche Freitagstermine gab es in dieser Saison (2 Spieltage zum Saisonende zeitgleich samstags, 2 x unter der Woche, 2x keine Freitagsspiele nach Länderspielen) allein 9 davon wurden dem VfB zugesprochen. Immerhin 6 dieser 9 Partien fanden/finden dann auch noch auswärts statt – z.B. in Berlin oder in Dortmund. Dazu durften/dürfen unter anderem der HSV und Bremen freitags in Stuttgart antreten. Die ganze Terminvergabe gleicht einer einzigen Lotterie, die für Fans (insbesondere Gästefans) so eigentlich nicht mehr hinzunehmen ist. Es gibt nur einen echten, sinnvollen und guten Spieltermin: Samstags 15:30 Uhr!

 

GL

Fortuna Düsseldorf- Spvgg Greuther Fürth

09.12.2011

 

 

Bericht von "Kopfball Düsseldorf"

 

Montagsspiele sind unzumutbar. Beim (Montags-)Heimspiel gegen Greuther Fürth haben wir gezeigt, was wir davon halten. Wir Kopfbälle besprühten 300 Wasserbälle mit „SCHEISS SPORT 1“ und „SCHEISS SKY“ und warfen sie mit und aus dem Block 42 aufs Spielfeld. Der Spruch dazu: „Montagsspiele? Habt ihr ‘n Knall? – Die Antwort kommt per Wasserball!“ Mit dieser Choreo wollten wir erneut zeigen, dass die Anstoßzeiten fanunfreundlich und unverschämt sind. Mal ganz davon abgesehen, dass es nicht sein kann, dass sich Sportjournalisten die Ereignisse, über die sie berichten, selber schaffen, ist es unverständlich, dass TV-Sender mehr Einfluss auf den Spielplan haben oder nehmen als (manche) Vereine und Fans.

 

Fans müssen sich extra Urlaub nehmen, um die Spiele ihrer Mannschaften zu verfolgen. Und wenn die Teams gerade gut spielen – wie zurzeit unsere Fortuna – und deswegen häufiger vor allem montags auflaufen müssen, können schon mal einige Urlaubstage draufgehen. Unsere Aktion beim vergangenen Heimspiel setzte ein Zeichen gegen diese Unart. Sie war auffällig und hat es sogar geschafft, den Anstoß um ein paar Minuten zu verzögern, weil Ordner die Wasserbälle erst noch vom Rasen holen mussten.

 

Diese Aktion war ein Teil der Bewegung S.C.H.E.I.S.S.!

 

GL GL GL

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

(Die Fotos stammen vonwww.block42fotos.de.)

 

http://kopfballduesseldorf.de/

SpVgg Fürth vs. Eintracht Braunschweig

04.12.2011

 

 

Bericht der "Horidos 1000" aus Fürth

 

Unser erstes Montagspiel in der laufenden Saison gab natürlich wieder einmal Anlass dazu Sport 1 und Co. zu demonstrieren, dass die momentanen Anstosszeiten, vor allem in Liga 2, als eine immer noch große Zumutung, sowohl für Heim- als auch für Auswärtsfans erachtet werden. Insbesondere die Spiele unter der Woche sind meist der Grund dafür, dass entweder Urlaubstage herhalten oder gänzlich auf einen Besuch und damit auf die Unterstützung des eigenen Vereins verzichtet werden muss. Aufgrund der nie enden wollenden Spirale der Profitmaximierung einiger Fernsehanstalten, sind am Ende diejenigen, die einen großen Teil zur Faszination Fussball beitragen und gerne als Werbemittel in diversen Trailern der großen TV- Konzerne zweckentfremdet werden, die Leidtragenden, nämlich die Fans. GL

 

Um somit unserem Protest an diesem Tag Ausdruck zu verleihen, hing über die komplette Spieldauer eine, bereits in der letzten Saison genutzte Zaunfahne mit dem Schriftzug: "Anstosszeiten fair gestalten!" am Zaun vor der Nordtribüne. Zudem wurde ein, im Vorraus vereinbarter, Wechselgesang zwischen Fürther und Braunschweiger Seite über mehrere Minuten getragen, was ein lautstarkes "Scheiß Sport1" nach sich zog. Auch wenn diese Art von Protest an solch einem Abend lediglich als Tropfen auf einen immer noch mehr als glühenden Stein empfunden wird, so bleibt doch die Hoffnung durch vermehrt aufkommenden Widerstand in den Fanszenen dieses Landes, in der Zukunft Verbesserungen erzielen zu können.

Spvgg Greuther Fürth - Eintracht Braunschweig

30.11.2011

 

 

Bericht von "Cattiva Brunsviga"

 

Beim Auswärtsspiel in Fürth prangte über 90 Minuten eine große "Montagsspiele abschaffen" Zaunfahne vor dem Gästeanhang. Diese wurde
bewusst groß, schlicht und aussagekräftig gestaltet, da man das Livespiel nutzen wollte, um eine entsprechende Botschaft zu vermitteln, die eine
erhöhte Aufmerksamkeit genießt. Für Fußballfans, die ihre Mannschaft auch zu Auswärtsspielen begleiten, ist ein Auswärtsspiel am Montagabend
eine Tortur. In der Regel benötigt man zwei Urlaubstage, um das Spiel zu besuchen, da eine Reise Montagmittags beginnt und man erst spät in der
Nacht bzw. früh am Morgen wieder in heimischen Gefilden ist.

 

Das Montagsspiel dient lediglich dem TV-Konstrukt und somit der Vermarktung des Fußballs. Auf die Fans, die das Stadionerlebnis genießen möchten, wird keinerlei Rücksicht genommen, daher fordern wir, das Montagsspiele abgeschafft gehören, damit Fans am Wochenende ihren Verein unterstützen können, ohne etliche Urlaubstage zu opfern. Der Protest wurde durch einen lauten und anhaltenden "Scheiß Sport 1" Wechselgesang zwischen der Fürther und Braunschweiger Tribüne instrumentalisiert. Die positive Mitmachquote im Gästeblock zeigt uns deutlich auf, dass dieses Thema nahezu allen Auswärtsfahrer aus der Seele spricht.

GL

GL

Hamburger SV - 1.FC Kaiserslautern

06.11.2011



Bericht der "Generation Luzifer 98"

 

Zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentierten die Heimkurve rund um die CFHH und wir im Gästeblock jeweils ein Spruchband/einen Banner mit dem Slogan „Für fangerechte Anstoßzeiten“. Der Hintergrund dieser kleinen Aktion war der fanunfreundliche Termin am Sonntagabend, der vielen Fans die Anreise zum Spiel des 1. FC Kaiserslautern e.V. erschwerte. Ein Problem, dass wohl jeder kennt in Anbetracht der oftmals unverschämten Anstoßzeiten.
Zudem wurden durch die CFHH und unsere Gruppe insgesamt rund 6000 Flyer verteilt, welche auf die Problematik aufmerksam machten.

 

GLGL

Eintracht Frankfurt - 1.FC Union Berlin

30.09.11



Bericht des "Wuhlesyndikat"

 

Bei der Auswärtspartie in Frankfurt präsentierten wir zu Beginn der zweiten Halbzeit unser zur Fandemo angefertigtes Laufbanner "Anstoßzeiten - fanfreundlicher gestalten". Dies als richtige Aktion zu bezeichnen wäre vermessen, vielmehr zeigten wir das Teil erneut, wie auch schon bei einigen anderen Auswärtsspielen außerhalb der beiden Wochenendtage und ebenso bei entsprechenden Heimspielen findet das Stück seinen Platz am Zaun. Generell ist klar, dass sich durch bloßes Präsentieren von Bannern oder Spruchbändern nichts ändern wird, dennoch ist es Ausdruck über unseren Unmut gegenüber diesen Terminen.

 

Passend dazu erfuhr man noch während des Spiels, dass u.a. unser Auswärtskick bei Hansa Rostock aufgrund einer "länderübergreifenden Sicherheitslage" auf Wunsch der Polizei von Sonntag auf Freitag verlegt wurde... Sicherlich machbar aufgrund der Distanz - dennoch Gift für jede längerfristigere Planung.

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