Vorstellung der Initiative "Kein Zwanni für nen Steher"
28.10.2011
Erst einmal vielen Dank für Euer Interesse an unserer Initiative. Da wir nicht davon ausgehen können, dass jeder Eurer Leser weiß, was sich hinter der Kampagne "Kein Zwanni für nen Steher - Fußball muss bezahlbar sein" versteckt, wollen wir ganz am Anfang beginnen.
In der letzten Saison kam es sehr früh zu dem Derby zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Dortmund. Dass solche Spiele seit vielen Jahren von den Vereinen dazu genutzt werden, um den einen oder anderen Euro mehr zu verdienen, ist jedem bewusst. Aber der FC Schalke 04 hat wieder einmal sehr an der Preisschraube gedreht - Preissteigerung um mehr als 50 % - und somit keimte die ewige Diskussion wieder auf. Durch die "Gelbe Wand" wurde dann nach intensiver Diskussion, auch mit Borussia Dortmund, die Möglichkeit eines Boykotts geprüft und abgewogen und am Ende auch durchgezogen.
Schwerer als der Protest war vor allem die "große unbekannte" - Wie werden die Anhänger des BVB reagieren? Nicht nur, dass es sich bei dem Boykott um das Derby handelte, sondern auch die Tatsache, dass der BVB sehr gut in die Saison gestartet war, machten uns das Leben nicht leichter. Der Verein kam uns aber in der Abwicklung entgegen und so gab es für alle, die sich dem Boykott anschließen wollten, die Möglichkeit einer Rückgabe des Tickets.
Aber der "Erfolg" (wenn man das wirklich so bezeichnen will, da man ja draußen geblieben war), dass mehr als 1.600 Anhänger des BVB dem Aufruf folgten, hat uns in unserer Meinung bestätigt! Aber auch die Medien nahmen sich der Thematik an und so schwappte schnell die "Kein Zwanni"-Welle durch Deutschland und auch in Europa wurde davon Kenntnis genommen.
Der Stein war ins Rollen gebracht und zeigte uns, dass wir auf den richtigen Nerv getroffen sind. So wurde beschlossen, dass die Initiative keine Eintagsfliege bleiben sollte und man den frischen Wind in den Segeln nutzen wollte, um die Initiative auf breite Beine zu stellen. Dies war sicher am Anfang nicht leicht, da viele "Kein Zwanni" eng mit dem BVB verbinden - Aber dieses Thema geht nicht nur die Fans des BVB etwas an, sondern am Ende des Tages betrifft dies jeden Zuschauer.
"Aber im Vergleich zu Europa sind die Preise in Deutschland doch vollkommen ok." - Diesen Satz hört man vielerorts von Leuten, aber wer mal einen Blick nach England riskiert, wird feststellen, was eine Hochpreispolitik für Folgen hat... Viele Fans der englischen Vereine können sich den Eintritt zu ihrem Verein nicht mehr leisten und der Fußball hat sich bewegt - von einem Sport des Volkes hin zu einem Sport für die, die es sich leisten können.
Es gibt zahlreiche Fans aus England, die sich jede Woche einen Flug, Hotel und ein Ticket für die Bundesliga kaufen, weil das im Paket noch günstiger ist als ein Heimspiel ihrer eigenen Mannschaft. Mit der Preispolitik hat sich die Struktur des Publikums in England geändert und es ist vielerorts nicht mehr als ein Event. Wer heute noch von der legendären Stimmung an der "Anfield Road" in Liverpool schwärmt, wird bei einem Besuch enttäuscht sein...
Und genau diese Entwicklung gilt es zu stoppen, und das eben nicht erst, wenn es zu spät ist. Uns ist klar, dass wir nicht mehr für 5,- Euro ins Stadion kommen, aber wir wollen jetzt dafür Sorge tragen, dass die nächste Generation Fans sich auch noch einen Stadionbesuch leisten kann.
Daher ist unsere Forderung "Kein Zwanni" ja auch nicht utopisch, sondern ganz im Gegenteil. Sind wir doch mal ehrlich: Die Vereine skandieren ja täglich damit, dass mit dem Publikum an sich das Tagesgeschäft nicht mehr bezahlt werden kann. Sponsoren und TV-Anstalten sind die wichtigen Geldgeber. Die Einnahmen für das Ticketing sind doch im Vergleich eher gering und genau das ist der Punkt! Viele Vereine haben sich von ihren Fans distanziert, indem Identifikationssymbole einfach verkauft wurden - aus Volksparkstadion wurde AOL- äh HSH- äh Imtech-Arena. Die Duisburger Fans dürfen nun in der "Schau-ins-Land-Reisen-Arena" die Spiele ihrer Mannschaft verfolgen. Anstoßzeiten richten sich nach dem, was der meiste zahlt, egal, ob der Fan dabei auf der Strecke bleibt. Dass der Fußball nur durch die Fans so attraktiv ist, wird dabei leider oft vergessen, obwohl man sich damit immer lobt, dass unsere Stadien so voll sind.
Es geht uns, auch das muss man an dieser Stelle vielleicht noch einmal explizit erwähnen, nicht nur um die Stehplatzbereiche der deutschen Fußballstadien und auch nicht nur um die erste Bundesliga. Es geht uns um faire Eintrittspreise in allen Ligen und für alle Blöcke im Stadion. Für uns sind 23,- € für einen Stehplatz in der Bundesliga ebenso wenig hinnehmbar wie 15,- € für einen Steher in der dritten Liga. Eintrittspreise müssen für alle gesellschaftlichen Schichten unserer Bevölkerung bezahlbar sein.
Wenn die Entwicklung der Eintrittskarten in Deutschland nicht gestoppt wird, dann wird sich auch das Publikum in Zukunft ändern. Die gesellschaftliche Aufgabe, welche die Vereine ja auch haben, wird dann nicht mehr erfüllt und der Fußball wird nicht mehr ein Sport des Volkes sein.
Unsere Initiative ist derzeit in einer Phase, in der man sich neu aufbaut, um den neuen Aufgaben gewachsen zu sein. Aktionen wie der Boykott beim Derby, die Kundgebung beim Spiel HSV – Dortmund, an welcher Fans von beiden Mannschaften teilnahmen, und die vielen Aktionen in diversen deutschen Stadien zeigen, dass dieses Thema alle Fans gleichermaßen beschäftigt. Aus diesem Grund haben wir, neben den Vertretern des BVB, auch Vertreter vom HSV, dem 1. FC Köln und dem FC Bayern ins Boot geholt, da diese vier Vereine über eine enorm breite Fanmasse in Deutschland verfügen.
Für uns geht der Blick nun nach vorne und die nächsten Schritte müssen gegangen werden. Zu Beginn der Saison konnten dabei erneut Erfolge verzeichnet werden. So hat der SV Sandhausen in der ersten Pokalrunde nach unserer Intervention die Preise für die Stehplätze im Gästeblock von 18,- € auf 15,- € gesenkt. Borussia Dortmund verzichtet sogar ab sofort darauf, bei den sechs sogenannten Topspielen im Westfalenstadion einen Zuschlag für den Stehplatzbereich der Gästefans zu erheben.
Es tut sich überall was, auch wenn es natürlich immer etwas dauert. Unser Ziel in der Zukunft bleibt selbstverständlich, dass die Preisgestaltung in deutschen Stadien fair bleibt. Außerdem werden wir versuchen, alle Szenen zu unterstützen, die sich ebenfalls für faire Eintrittspreise einsetzen und sich an der Kampagne beteiligen möchten. Denn weitere Unterstützer der Kampagne sind immer herzlich willkommen und können unserem gemeinsamen Interesse nach fairen Kartenpreisen nur nützlich sein.
Ansonsten wollen wir, dass das Thema in Öffentlichkeit und Vereinen noch präsenter wird. Fußball ist das letzte Element, das alle Gesellschaftsteile verbindet und das sollte so bleiben. Wir werden weitere Aktionen planen und hoffen, irgendwann am Ziel zu sein, das nur heißen kann:
"Fußball muss bezahlbar sein"
Vorstellung der Initiative "Pro Altes VFB-Wappen"
10.09.2011
„Pro Altes VfB-Wappen“
EIN VEREIN-EINE GESCHICHTE-EIN WAPPEN
Beweggründe der Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“:
„Die Geschichte unseres Vereins ist das höchste Gut, welches er besitzt!“ Diese Grundüberzeugung ist die Basis für alle Aktivitäten, welche die Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“ organisiert und durchführt.
Der Verein aus Bad Cannstatt läuft seit dem Jahr 1912 – also seit der Fusion der beiden Ursprungs-Vereine FV Stuttgart 1893 und Kronenclub Cannstatt – in den Farben weiß und rot auf. Zum unverwechselbaren Erkennungszeichen wurde ab Mitte der 1920er-Jahre der rote Brustring auf dem weißen Jersey, welcher in seiner Gestaltung einzigartig ist und zu einem tragenden Element in der Außenwirkung des Vereins geworden ist. Auch in Zeiten, in denen die Kommerzialisierung des Fußballs immer weiter voran schreitet, schaffte es der Brustring seinen Platz auf dem Trikot und in den Herzen der Fans zu wahren – wenn er freilich schon seit geraumer Zeit zu Werbezwecken genutzt wird und daher nicht mehr die herrliche Wirkung vergangener Tage entfalten kann.
Der Einfluss der Kommerzialisierung wirkte sich allerdings bei einem anderen Wahrzeichen des VfB Stuttgart deutlich stärker aus: Beim Vereinswappen. Dieses hat eine besondere Geschichte,
die aber zu Gunsten neuer Marketingstrategien immer und immer wieder in den Hintergrund gedrängt wird. Was nur Wenige wissen: Bereits im Jahr 1910 liefen die Spieler des FV Stuttgart 1893, der zwei Jahre später mit dem Kronenclub Cannstatt zum VfB Stuttgart verschmelzen sollte, mit dem Wappen des Hauses Württemberg auf den Trikots auf. Ein einzigartiges Treuebekenntnis zum König und zur württembergischen Heimat.
Lange Zeit bleibt dieses Wappen auch auf den Trikots des VfB Stuttgart erhalten. Der VfB sammelt Erfolge und Trophäen, wird Württembergischer Meister und Deutscher Vizemeister. Damit wächst das Selbstvertrauen auf dem Wasen und nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidet man sich schließlich, das Wappen so zu verändern, dass der VfB und die Region Württemberg untrennbar miteinander verknüpft werden. Im Wappen sind fortan die drei Buchstaben, die dem Verein seinen Namen geben, die Zahl 1893 und die Geweihstangen des Hauses Württemberg zu erkennen. Endgültig vollzogen wird der Wechsel zu diesem Wappen, welches sowohl die Liebe zur Heimat als auch die Leidenschaft für den Verein und das Bekenntnis zu seiner Geschichte symbolisiert, im Jahre 1949. Im selben Jahr wird die Spielstätte des VfB in Neckarstadion umbenannt.
Unzweifelhaft stehen diese Veränderungen am Beginn der erfolgreichsten Zeit des VfB Stuttgart. 1950 wird der VfB erstmals Deutscher Fußball-Meister. Ein Erfolg der nur zwei Jahre später wiederholt werden kann. 1954 und 1958 schafft es der VfB jeweils den DFB-Pokal zu erringen. Über allem thront das Wappen des VfB, welches sich in dieser Zeit in das Gedächtnis der Stuttgarter und aller schwäbischen Fußball-Fans einbrennt. Man kann sagen: Das VfB-Wappen wird zu einem unverzichtbaren Kulturgut!
Unvergessene Spieler wie Barufka, Retter und der einarmige Robert Schlienz werden zu Symbolfiguren des VfB – Sie alle tragen mit Stolz das unverwechselbare Vereinswappen! Später dann ist der VfB Stuttgart Gründungsmitglied der Fußball-Bundesliga und schafft es, sich im erlauchten Kreis der traditionellen Erstligisten zu etablieren. Die späten 70er, die beim VfB im Zeichen der Jugend stehen, und die 80er-Jahre, welche dem VfB den ersten Bundesliga-Titel sowie die Teilnahme am UEFA-Cup-Finale bescheren, werden zu einer weiteren Glanzzeit des VfB. Karl Allgöwer, Fritz Walter, die Förster-Brüder und Günter Schäfer sind herausragende Spieler dieser Zeit. Und sie alle tragen das traditionelle Wappen des VfB! Nicht zu vergessen ist, dass auch Guido Buchwald dieses Wappen auf dem Trikot trägt, als er den VfB 1992 in Leverkusen zur ersten gesamtdeutschen Meisterschaft nach dem Zweiten Weltkrieg köpft. Der Brustring, das Wappen und die Geschichte des VfB bilden eine Einheit, die nicht aufzulösen ist.
1994 allerdings werden erste Änderungen am Wappen vorgenommen. Die Funktionäre am Wasen träumen davon, den asiatischen Raum zu erobern und möchten marketingtechnisch ohnehin neue Wege gehen. Schritt für Schritt ändert sich das Wappen des VfB. Die Form der Geweihe wird ebenso verändert wie der Schriftzug VfB. Form und Wirkung dieser beiden Elemente reichen fortan nicht mehr an frühere Zeiten heran. Die Zahl 1893, die eine Hommage an den Gründungsverein FV Stuttgart 1893 darstellt, wird entfernt und durch den Namen „Stuttgart“ ersetzt – dies ist das wohl augenfälligste Merkmal, dass der VfB sich von einem Bekenntnis zur eigenen Geschichte weiter und weiter entfernt. Mit der Zeit wird auch die Farbe der Umrandung geändert. In den Jahren nach 2000 geht man dann sogar so weit, bei einzelnen Artikeln im Fanshop auf die korrekte Farbgebung des Wappens zu verzichten, so dass man das Wappen nun auch modisch in grau-schwarz statt weiß-rot finden kann. Ein Affront, der so nicht mehr hinzunehmen ist!
Die Jahre seit 1994 haben bewiesen – das zeigen vor allem die zahlreichen Relaunches und verkaufstechnisch bedingten Änderungen des Wappens in seiner offiziellen Form bzw. in der Form, wie man es auf Fanartikeln erwerben kann –, dass der VfB ohne Not einen Teil seiner Geschichte in Frage stellt. Unsere Forderung ist daher ganz klar: Das traditionelle Wappen, welches den VfB-Schriftzug, das Württemberg-Wappen und die Zahl 1893 miteinander vereint, muss wieder eingeführt werden. Es steht für viel mehr als für eine Marketingstrategie. Geschichte, Leidenschaft, Identifikation und Gemeinschaft sind Werte, die ein Verein nicht wahllos aufs Spiel setzen darf – und in Bad Cannstatt werden diese Werte durch das traditionelle Wappen des VfB symbolisiert!
Die Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“: Wer wir sind und was wir tun
Im September 2010 wurde die Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“ von Mitgliedern der Cannstatter Fangruppe Schwabensturm 02 ins Leben gerufen. Hier wurden organisatorische Erfahrungen und zahlreiche motivierte Personen zur Verfügung gestellt, die die Idee, das traditionelle VfB-Wappen zurückzugewinnen im Stadion sowie im Umfeld des VfB und in Bad Cannstatt selbst propagierten. Bald schon zeigte sich allerdings, dass das Anliegen der Initiative von weiten Teilen der Anhänger und der Fanszene des VfB Stuttgart unterstützt wurde. Offizielle Fan-Clubs des VfB ließen sich nicht lumpen und wurden offizielle Unterstützer der Initiative. Das Commando Cannstatt organisierte eine Unterstützungs-Choreographie. Zahlreiche Personen aus dem weiteren Umkreis der Fanszene wurden aktiv, indem sie ihre Unterschrift auf die Sammel-Listen der Initiative setzten. Ein gemeinsames Ziel vereinte die Cannstatter Fanszene. Die VfB-Familie schien so einig wie nie. Angefeuert wurde dies natürlich noch durch den Schwabensturm selbst, der durch zahlreiche Spruchbänder und die ein oder Choreographie wie beim Auswärtsspiel in Hamburg in der Hinrunde der Saison 2010/2011 die Initiative
mehr und mehr in die Öffentlichkeit zog und mit ganzer Kraft für das Ziel kämpfte. Allerdings wurden die Zeiten am Wasen immer unruhiger: Die sportliche Talfahrt der Mannschaft auf dem Rasen und die immer offensichtlicher werdendes Plan- und Hilflosigkeit der Funktionäre am Wasen führten dazu, dass die Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“ im Januar 2011 vorerst ihre Aktivitäten einstellte. Zu wichtig war es, alle Kräfte für den Klassenerhalt zu bündeln!
Nachdem dieser im Mai 2011 denkbar knapp erreicht wurde, entschied man sich im Vorfeld der Saison 2011/2012 der Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“ neues Leben einzuhauchen und nun wieder mit aller Macht für dieses Anliegen zu kämpfen. Getragen wird die Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“ seit dem Sommer 2011 von dem Verein „Tradition und Fankultur e.V.“, dessen Grundstock die Mitglieder des Schwabensturm 02 bilden. Die Initiative ist bei allen Heim- und Auswärtsspielen des VfB im Stadion anzutreffen und versucht, wo immer möglich Unterschriften und Unterstützer für das Anliegen zu finden. Das Ziel ist dabei, bis zum Ende der Saison 2011/2012 25.000 Unterstützer-Unterschriften zu sammeln, um dann auf der Mitglieder-Versammlung des VfB einen Antrag auf die Rückänderung des Wappens zu stellen. Dieser soll mit der hohen Zahl an Unterstützern untermauert werden. Hier geht es um ein gemeinschaftliches Anliegen vieler VfB-Fans aus allen Fan-Generationen und aus allen Spektren der Fanszene – dies möchten wir auch dokumentiert wissen!
Natürlich ist die Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“ aber nicht nur an den Spieltagen direkt im Stadion tätig. Vielmehr verstehen die Verantwortlichen die Initiative als eine Sache, für die wirklich beständig und dauerhaft gearbeitet werden muss und die viele Menschen erreichen soll. Dies wurde dadurch untermauert, dass die Initiative im Winter 2010 in der Cannstatter Fußgängerzone präsent war und den VfB und sein traditionelles Wappen damit auch als Bestandteil der Geschichte der Stadt Stuttgart und insbesondere Cannstatts ins Gedächtnis rief. Ähnliche Aktionen sollen im Jahr 2011 folgen. Außerdem versuchen wir, VfB-Fankneipen anzusprechen und sie über unser Anliegen zu informieren. Die wichtigsten Kneipen, die uns unterstützen, wird man ab Herbst/Winter 2011 an einer Fahne erkennen können, die das traditionelle Wappen des VfB ziert. Hintergrund dieser Fahnen-Aktion ist es, das traditionelle Wappen des VfB wieder im Stadtbild zu verankern und zugleich die Möglichkeit zu bieten, auch beim Kneipenbesuch als Unterstützer der Aktion auftreten zu können. Unterschriften-Listen werden hier nämlich vorrätig sein. Ebenfalls für die Zeit gegen Ende des Jahres 2011 sind Besuche von Fanclubs und Fantreffs vorgesehen, bei denen die Aktivitäten und Ziele der Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“ vorgestellt werden und aktiv versucht wird, neue Unterstützer zu werben. All dies geschieht natürlich vor dem Hintergrund, dass wir wissen, dass es einiger Anstrengung bedarf um das Ziel der 25.000 Unterschriften zu erreichen und dass wir allen klar machen wollen, dass jede Stimme wichtig ist und zählt, wenn wir unser gemeinsames Ziel erreichen wollen. Die enge Kooperation mit Fantreffs, Kneipen, Fanclubs und Bürgern soll zudem dazu führen, dass die „VfB-Familie“ unter dem Dach eines gemeinsamen Zieles enger zusammenrückt und dass der VfB als das erkannt wird, was er ist: Wichtiges Aushängeschild und einzigartiges Kulturgut der Sportstadt Stuttgart!
Natürlich ist die Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“ auch im Internet präsent. Unter www.pro-altes-vfb-wappen.de informieren wir regelmäßig über Aktionen und Fortschritte der Initiative, blicken gemeinsam auf die Unterschriften-Statistik oder gewähren Einblicke in die Hintergründe und Gedankengänge unserer Initiative. Außerdem besteht die Möglichkeit sich direkt online in die Unterstützer-Liste der Initiative einzutragen oder sich sogar selbst Unterschriften-Listen herunter zu laden, mit denen man dann in der eigenen Familie, in der Schule, im Sportverein oder in ähnlichen Zusammenhängen selbst aktiv tätig werden kann. Wir sind davon überzeugt, dass dies noch einmal einen neuen Anreiz darstellt, Unterschriften aus allen Lagern der VfB-Familie zu erhalten!
Gleichzeitig sorgen regelmäßige Aktionen auf den Rängen des Neckarstadions dafür, dass die Anhängerschaft des VfB immer und immer wieder an unser gemeinsames Ziel erinnert wird. Bei Heimspielen werden größere und kleinere Aktionen geplant und durchgeführt und dabei immer neue Aspekte aufgezeigt, die unserer Ansicht nach auf ganz spezielle Weise durch das einzigartige Wappen des VfB Stuttgart verkörpert werden. Wir sind überzeugt, dass alle, die den VfB im Herzen tragen, von diesen Aktionen angesprochen werden und sich unserer Initiative anschließen werden. Nicht umsonst heißt unser Leitspruch:
EIN VEREIN – EINE GESCHICHTE – EIN WAPPEN!
Initiative „Pro Altes VfB-Wappen“
im September 2011