Erzgebirge Aue - 1.FC Union Berlin
28.10.2011
Zu Beginn der zweiten Hälfte bei unserem Auswärtsspiel in Aue präsentierte die Union-Ultraszene ein Spruchband mit folgendem Wortlaut: "Ihr geht den falschen Weg und schlagt den Fans in Gesicht - ohne Kennzeichnungspflicht geht es nicht". Hintergrund der Aktion ist, dass in der Vorwoche nach dem Heimspiel gegen Karlsruhe ein Unioner von einem Polizisten aufgrund einer angeblichen Beleidigung feige attackiert wurde. Da der Schlag gezielt ins Gesicht bzw. auf die Nase - welche nun gebrochen ist - ging, zeigt dies auf, dass es immer noch schwarze Schafe unter den Staatsdienern gibt und eine Kennzeichnungspflicht vonnöten ist, um diese eindeutig identifizieren zu können.
Ebenso einen Monat zuvor, Mitte September, ereignete sich nach entspannter, fast polizeifreier Rückfahrt aus Duisburg am Berliner Ostbahnhof ein größeres Gemenge mit den dortigen Einsatzkräften, die ihr Pfefferspray in ordentlicher Menge in eine vollbesetzte S-Bahn sprühten.



